Jetzt braucht die Mama ein Schlaflernprogramm

So, es ist mal wieder so weit. Meine kleine Maus schläft seit Stunden und ich müsste eigentlich so langsam auch ins Bett. Doch ich kann nicht. Rein physisch bin ich zwar schon im Bett, doch mein Gehirn schaltet einfach nicht ab. Ich formuliere Texte für meinen Blog, die ich tagsüber so nie so gut zusammengestellt bekommen würde. Im Prinzip habe ich jetzt meine kreativste Phase. Was an sich ja nichts Schlimmes wäre, müsste ich morgens nicht früh raus.

Ich weiß gar nicht genau, wann das alles angefangen hat. Zwischenzeitlich klappte es bei mir mal ganz gut mit dem Schlafen. Die heiß ersehnte Phase des Durchschlafens ist endlich da  bei meiner Tochter und ich habe es schon oft genug genossen. Doch in letzter Zeit will es nicht so richtig.

Also gehe ich viel zu häufig erst nach Mitternacht ins Bett, quäle mich morgens aus dem Bett, um mit meiner kleinen Maus den Alltag zu bestreiten. Ausschlafen? Kenn ich nicht wirklich. Schon auf dem Weg zur Krippe überfällt mich bleiernde Müdigkeit. Meine täglichen Aufgaben verrichte ich nur halbherzig oder gar nicht mehr. Meine Fahrstunden in der Fahrschule schiebe ich immer auf, weil ich mich so müde nicht ans Steuer setzen will.

Den ganzen Tag schlepp ich mich müde durch die Gegend. Das Einzige, was wirklich munter ist, ist mein Verstand. Unermüdlich rattert er wie ein kleines Duracell-Häschen. Und meine Hände sind unruhig. Zippeln an etwas herum, zappeln, zupfen, kneten. Ich bin voller Unruhe, nur produktiv, dass bin ich nicht.

Erst zum Abend hin, wenn die kleine Maus schon schläft, erst dann fühle ich mich wach. Nur dann sollte ich doch eigentlich entspannen, runter fahren und Bettschwer werden…

Vieles habe ich schon durchprobiert. Lesen vor dem Schlafen. Heiße Milch mit Honig. Viel an der frischen Luft sein. Sport machen, mich auspowern. Ab 15 Uhr kein Koffein mehr. Nur leicht verdauliche Kost zum Abend hin. Das alles ist bei mir für die Katz. Letztendlich probiere ich gerade ein homöopathisches Mittel gegen Unruhezustände aus. Zumindest gestern war der Schlaf erholsam.

Und mir kommt der Gedanke, ob es auch Schlaflernprogramme für Mütter/Eltern gibt. Einen Rhythmus zu schaffen, der dem eigenem Naturell (und dem des Kindes) entspricht. Methoden, um unruhige Gedanken in Bahnen zu lenken. Beruhigunsrituale, die die Selbstregulierung aktivieren. IRGENDETWAS.

Bin offen für Tipps und Anregungen. Und falls es ein Schlaflernprogramm für Eltern wirklich geben sollte, her damit! 😉

Damit hoffentlich eine gute Nacht, ich werde weiter berichten.

M.

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4 Gedanken zu „Jetzt braucht die Mama ein Schlaflernprogramm“

  1. Mir geht es so wie Dir.
    Früher habe ich mit autogenem Training oder PMR übers Handy gut Erfolge erzielt, doch momentan liegt dafür zu viel in der Luft. Vielleicht wäre es aber auch was für Dich?

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  2. Das Einschlafproblem kenne ich zur Genüge und mein Kleiner schläft noch nicht durch. Somit wäre es so von Vorteil, schnell einschlafen zu können, um die 2-3 Stunden auszunützen, bis er wieder aufwacht. Falls du noch DIE LÖSUNG findest, bitte einen Beitrag schreiben!
    Ich habe auch schon vieles ausprobiert. Magnesium einnehmen (keinen Unterschied bemerkt), Walnüsse (sollen schlaffördernd sein) abends gegessen (da könnte was dran sein). Autogenes Training würde funktionieren, wenn ich mich besser darauf konzentrieren würde – aber meine Gedanken flattern auch wie wild, deshalb bin ich nun letztendlich zur Meditation gewechselt, welches ich vor dem einschlafen – liegend – im Bett mache. (Also vielleicht nicht die klassische Meditation) aber das Atem beobachten klappt recht gut und dann mache ich noch zuvor eine Entspannungsübung. Wenn ich immer noch nicht müde bin, mache ich noch eine Visualisierung (diese Übungen habe ich aus dem Buch: Meditation für Dummies, welches ich gut fand – aber es reicht, wenn du es dir z.B. in der Bücherei ausleihst um für dich gute Übungen zu finden – alle kannst du nicht machen und soll man gar nicht machen, eher bei ein paar gleichen Übungen bleiben über Wochen und Monate hinweg) Und ich merke, dass ich dann zumindest gedanklich ruhiger im Bett liege – wenn auch nicht gerade immer schlafend, so doch mit der Hoffnung, bald einzuschlafen 🙂

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    1. Wenn ich DIE Methode finde, dann schreib ich nen neuen Eintrag. Kurzfristig hat mir das Bloggen schon geholfen. Soooo viel Zeug im Kopf, dass gern geschrieben werden möchte. Aber ich bleib dran und berichte. Und dir wünsche ich, dass das bei dir besser wird mit dem Schlafen.

      LG

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