#bloggerhausen: eine Welt für sich – und ich

Die liebe Jessi von Terrorpüppi hat zu einer Blogparade aufgerufen. Es dreht sich rund um die Bloggerwelt – wie man sich selbst sieht und die anderen Blogger, was einem wichtig ist oder vielleicht auch fehlt. Und da ich mich ja immer angesprochen fühle von Blogparaden, fühle ich mich mal wieder genötigt meinen Senf dazu zu gegeben.

Da ich nach wie vor noch nicht wieder ganz in meiner Blogroutine angekommen bin, werde ich mich erstmal an den Fragen von Jessi entlanghangeln und schauen, wohin es mich führt. 😉

Beschreibe deinen Blog in drei Worten

Bah, dass fängt ja gut an! Sowas kann ich ja überhaupt nicht. Mamablog, selbstkritisch, leicht durchgeknallt. Oder so.

Beschreibe dich als Blogger bzw. Bloggerin in zwei Sätzen

Bei mir dreht sich zuerst einmal alles um das Muttersein und Kindhaben, gerade im Bezug dazu, dass ich ja so einiges an Vorgeschichte und psychischen Merkwürdigkeiten mitbringe. Darüber hinaus beschäftige ich mich mit noch anderen Themen, meist eher kritisch und hinterfragend, auch gerne mir selbst gegenüber. (Vielleicht hätte ich das auch nur gerne so XD )

In welchen Situationen und welchen Menschen erzählst du außerhalb des Internets von deinem Blog?

Meine engste Familie weiß schon, dass ich blogge. Aber in der Regel liest von denen keiner mit. Manchmal verschicke ich einen Link, wenn ich möchte, dass sie den Beitrag auch lesen. Ansonsten unterstützen sie mich dabei, da mir das blogge sehr gut tut. Oftmals diskutiere ich mit meinem Vater oder meiner Mutter, was mir zu bestimmten Themen durch den Kopf geht und sortiere so schon, was später dann geschrieben wird.

Auch meine engsten Freunde wissen, dass ich blogge. Wenn ich mich spezifisch auf sie beziehe, dann frage ich sie vorher bzw. lasse sie vor dem Veröffentlichen noch einmal rüber schauen. Eine Freundin folgt mir sogar und liest wirklich alles von mir. Oftmals diskutieren wir noch im Nachhinein darüber. Sie ist aber die Einzige, bei der ich diese „Blognähe“ haben möchte. (hey Schnuggi! *wink in die Kamera*)

Mein restliches Umfeld weiß nichts, es geht sie nichts an. Zumal ich ja nicht umsonst anonym blogge.

Welchen Blog – abgesehen von deinem eigenen – würdest du mir als allererstes empfehlen wollen?

Wieder so eine gemeine Frage! Ich finde, es kommt auch ein wenig darauf an, wem man etwas empfehlen möchte. Da ich mich größtenteils in der Elternblogger-Ecke rumtreibe, kommen die meisten Empfehlungen aus dem Bereich. Auch für Nicht-Eltern sehr unterhaltsam finde ich Christian vom Familienbetrieb und auch Andrea Harmonika mit gleichnamigen Blog. So unterhaltsam, wie beide schreiben, ist es (fast) egal, worüber. Übrigens noch lustiger, wenn man sie jemand anderem vorliest.

Welchen Blogger oder welche Bloggerin möchtest du gerne mal im richtigen Leben kennenlernen?

Das sind so viele! Bei manchen würde ich wahrscheinlich keinen Ton raus kriegen, einfach weil sie zu den „Etablierten“ gehören oder ich deren Schreibweise beneidens- und bewundernswert finde. Angefangen mit den beiden oben Genannten. Auf die Liste käme auch Séverine aka Mama on the rocks. Jessi (Terrorpüppi) und Lena (Elfenhimmel / Schmetterlingsfamilie) gehören genauso dazu. Auch Christine von Mama arbeitet beeindruckt mich sehr, ich würde gerne wissen, wie sie im „realen“ Leben ist.

Wenn du dir aussuchen könntest, mit jemanden ein Interview auf deinem Blog zu führen – egal mit wem – wer wäre das?

Mit meiner Stiefmama. Ich vermisse sie nach wie vor. Sie war ein sehr interessanter Mensch, mit vielen verschiedenen Erfahrungen und Geschichten. Auch wenn ich schon viele gehört habe, so gibt es einige, die ich nicht kenne. Ich werde sie nie zu hören bekommen und das bedauere ich sehr.

Welche Art von Beiträgen liest du gerne auf anderen Blogs?

Die persönlichen Erlebnisse. Darüber, was gut funktioniert oder nicht, mit all den Fehlern und Aha-Momenten, die das normale Leben mit sich bringt. Das muss sich nicht nur um die Familie im engeren Sinne drehen, sondern sich auf alle Bereich des Lebens erstrecken. Von sehr ernst bis urkomisch ist bei mir alles willkommen.

Auch freue und amüsiere ich mich immer sehr über Tweetsammlungen. Gerne auch Blogpostempfehlungen, oftmals stößt man so auf andere Blogger oder Themen, die einem gefallen können.

Welche Art von Beiträgen magst du überhaupt nicht gerne auf anderen Blogs lesen?

In den meisten Fällen DIY, sehr viele der gesponserten Posts, Verlosungen und Buchbesprechungen. Es gibt immer wieder Ausnahmen, aber grundsätzlich überspringe ich das direkt.

Was hast du dich beim Bloggen schon „immer“ gefragt?

Warum kann ich mir nie merken, wie ich es im Kopf vorformuliert habe? Immer wenn ich mich dann hinsetze klingt es nicht halb so gut. Daraus ergibt sich oft: wie bekommen das die anderen hin? Ich will auch so pointiert, so witzig oder warmherzig schreiben können!! Und auch: wo nehmen die die Zeit, Energie oder Muße her, so produktiv und gut zu sein?

Was würdest du Blogger-Neulingen raten?

Lies bei anderen, um ein Gefühl für die Bloggerwelt zu bekommen. Lass dich von Themen inspirieren oder auch Rubriken. Schreibe einigermaßen verlässlich. Speichere Entwürfe aus produktiven Phasen für den Notfall. Geh zu Twitter. Echt jetzt. Dieser Schritt ist bei mir noch gar nicht so lange her und ich ärgere mich, das nicht schon früher gemacht zu haben.

Ganz wichtig finde ich auch, wenn man sich vernetzen will: kommentiere bei anderen. Und zwar mehr als: Oh, wie schön, ich hab ähnliches geschrieben [LINK]. Nimm Bezug auf den Inhalt. Auch wenn der Blogbesitzer nicht die Zeit finden sollte, mal zurückzuschnuppern, der ein oder andere Leser könnte neugierig werden und mal reinlesen. Das gilt übrigens auch für Twitter.

Was ich gerne nutze, sind Blogparaden. Nach meiner ersten sind direkt kurzfristig meine Blogstatistiken explodiert, jedenfalls für meine Verhältnisse. Seitdem sehe ich zu, regelmäßig bei diesen Aktionen teilzunehmen. Quasi als Ego-Boost. 😉

Was wünscht du dir für das Miteinander in der Blogosphäre?

Im Moment bin ich ganz zufrieden. Vielleicht weniger Empörung. Dass bestimmte Themen offen und differenziert diskutiert werden und diese oftmals von außen angestoßen werden, finde ich absolut wünschenswert. Manchmal ist es aber eher wie ein emotional sehr aufwühlender Empörungssturm, der durch die Twitter- und Bloggergemeinde rauscht. Und da solche Themen, oftmals sehr schnell hintereinander auftreten, finde ich das auf die Dauer sehr anstrengend. Gerade, wenn dann sehr verbissen diskutiert wird und zum Teil auch einzelne Blogger „aufs Korn“ genommen werden. Natürlich ist ein kritische Auseinandersetzung wünschenswert und wer sich den Frust von der Seele schreiben muss, der soll das tun. Aber in letzter Zeit ist es für mich fast too much.

Das soll es von mir jetzt erst einmal gewesen sein. Mit mehr Zeit und Planung wäre wahrscheinlich noch mehr möglich gewesen, aber momentan fordert meine kleine, kranke Maus viel Aufmerksamkeit. Und den Platz auf meinem Schoß.

Ich freue mich auf den 2.Teil!

M.

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2 Gedanken zu „#bloggerhausen: eine Welt für sich – und ich“

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