#bloggerhausen Teil 2: Drei auf einen Streich

Die liebe Jessi von Terrorpüppi hatte ja vor geraumer Zeit zu ihrer Blogparade #bloggerhausen aufgerufen. Diesem Ruf war ich ja auch brav gefolgt und habe dazu Teil 1 verfasst. Nun war ja Sinn und Zweck der ganzen Sache, dass man zwar sich selbst betrachtet in seiner Rolle als BloggerIn, aber ebenso andere. Zu diesem Zwecke wurden jedem Teilnehmer drei andere Blogs zugelost, derer er sich annehmen sollte. Für mich hat die Lostrommel folgende Blogs ausgelost: so schön unperfekt, MomsOffice, Wurzeln und Flügeln.

Angesichts der Tatsache, dass ich momentan nicht so viel Zeit zum Bloggen habe, werde ich mich allen dreien in einem Post widmen. Somit gleich zum ersten Kandidaten!

So schön unperfekt

Bei „so schön unperfekt“ schreibt Daniela, Ende 20, Heilerziehungspflegerin, Mutter einer Tochter und Frau „des (eigenen) Superheldens“. Das Design ihres Blogs ist sehr harmonisch und klar gegliedert. Auf der Seitenleiste findet sich fast alles, was das Herz begehrt: ihr Archiv, die Kategorien, Folgemöglichkeiten und auch die Verlinkungen zu Twitter und Facebook. Darüber hinaus hat sie noch ein zweites Menü, dass neben der Startseite, Informationen über sie bereithält, sowie ihre Blogroll und eine eigene Seite für den Kindermund.

Die Blogroll ist mit sehr viel Liebe gemacht. Zu jedem Link gibt es eine kleine Beschreibung, die einem eine gute Vorstellung gibt, was einen erwartet und somit zum Weiterklicken und -lesen einlädt. Ihrer Selbstbeschreibung hat sie noch einige Links hinzugefügt, zu eigenen Seiten, auf denen man noch mehr über sie erfahren kann. Definitiv eine Idee, die ich mir für meinen eigenen Blog merken werde. 😉

Daniela bloggt seit noch nicht einem Jahr, das allerdings mit sehr viel Gefühl und Herzblut. Ihren Schreibstil mag ich sehr, er ist natürlich und lässt sich sehr gut lesen. Bei der Durchsicht gab es viele Posts, die mir gefallen haben, beschränke mich hier aber auf einige wenige:

Warum ich ohne Beleghebamme keine weiteren Kinder haben möchte

Neue Erkenntnisse oder auch Superhelden können Glucken sein

Es schreit und schreit und schreit…

Verbesserungsvorschläge habe ich keine. Wir beide schreiben noch nicht so lange und das bisschen Erfahrung mehr (wenn man überhaupt davon sprechen kann) ist nicht Anlass zu urteilen. Einige Ideen werde ich für mich mitnehmen. Ansonsten kann ich nur sagen: FOLGT. Ich tue es auch.

MomsOffice

Hier schreibt Sam, Mutter zweier Söhne über ihr Leben und ihre Erfahrungen. Mit dem Vater ihrer beiden Jungs ist sie nicht mehr zusammen, dieser ist nach wie vor noch präsent in deren Leben. Das Layout ist klar und gut gegliedert, leicht business-like wie es bei dem Namen auch zu erwarten war. Auf der Randleiste findet man Verlinkungen zu den letzten Beiträgen, ihre Kategorien, das Archiv und ihre letzten Tweets.

Die Texte hingegen sind nicht „business-like“, sondern direkt aus ihrem Leben gegriffen. Auch hier sagt mir der Schreibstil sehr zu und berührt mich. Sam hadert ein wenig damit, wie sehr sie ins Detail gehen soll und was sie alles in einen Blogbeitrag einbringen möchte. Dies wird insbesondere hier deutlich.

Die Frequenz ihrer Beiträge variiert. Das Leben mit Kindern, Arbeiten und allem drumherum geht bei ihr einfach vor uns so sehr ihr das Bloggen auch Spaß macht, es muss halt zurückstecken hinter den wichtigen Dingen des Lebens. Aus meiner Sicht eine sehr vernünftige Einstellung und sehr gut nachvollziehbar. Denn das, was sie dann bloggt, ist dafür umso prägnanter.

Besonders gefallen haben mir die folgenden Beiträge:

Bereuen ist das falsche Wort

Die Pubertät und der Sohn auf Abwegen

10 Jahre Zweifachmami! – Ein melancholischer Rückblick

Spannend finde ich ihre Erzählungen von daher, da sie nicht nur Mutter zweier Jungs ist, sondern diese schon älter sind als meine Tochter. Die Themen sind ganz andere als die aus meinem Alltag und eröffnen mir eine ganz andere, neue Welt. Auch hier: Prädikat lesenswert!

Wurzeln und Flügel

Der dritte Blog in der Runde war mir wie die beiden davor noch unbekannt. Der Name ist einem Zitat von Goethe entliehen:

Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel

Jasmin ist Mitte dreißig, verheiratet und Mutter zweier Jungs. Ihr Blog befasst sich sehr umfassend mit den Themen Achtsamkeit, Dankbarkeit und Selbstreflexion (und natürlich ihr Familienleben). Ihr Layout spiegelt dies auch sehr schön wieder. Besonders gefällt mir die kleine Selbstvorstellung in der Seitenleiste, so weiß man immer, worum es geht und wer schreibt. Darüberhinaus findet man dort Informationen zu den meistgelesenen Beiträgen, Verlinkungen zu facebook und Twitter sowie eine Blogroll.

Einen großen Anteil an den Beiträgen haben wiederkehrende Elemente. In Mach dein Denken zum Danken listet sie regelmäßig auf wofür sie dankbar ist. Auch ist sie fleißige Teilnehmerin an 12von12 und Wochenenden in Bildern. Leider muss ich gestehen, dass diese Rubriken von mir gerne übersprungen werden. So habe ich auch hier nur überflogen, was Jasmin verfasst hat. Interessanterweise inspiriert mich ihr Umgang mit Dankbarkeit und Achtsamkeit. Zwar nicht für meinen eigenen Blog, dafür für mein Privatleben. Ich schätze, ich werde noch das ein oder andere Mal darauf zurückgreifen, wenn ich mich selbst mit der Thematik näher auseinander setze.

Darüberhinaus habe ich noch einige andere lesenswerte Post gefunden. Um nur ein paar zu nennen:

Nachbarkeitsplausch über Vereinbarkeit

Das Leben als Chance

Blogparade #Familienalbum: meine Geburt in den 70ern

Da Jasmin „erst“ seit November bloggt, habe ich tatsächlich bis zum Ende bzw Anfang gescrollt. Um festzustellen, dass es sehr viele schöne, persönliche Beiträge gab gerade in der „Frischling-Phase“. Diese kleinen Perlen musste ich mir aber hart erkämpfen, weswegen ich hier ausnahmsweise einige kleine Verbesserungsvorschläge anbringen möchte. Ich glaube, dass man mit Kategorien und einem Archiv es dem Leser erleichtern kann, besser zu den für ihn interessanten Beiträgen zu kommen. Und ganz persönlich wünschte ich mir mehr von den ursprünglichen Posts. Der Schreibstil ist wunderbar und schön zu lesen, von daher immer mehr davon!

Und da ich nicht die Einzige bin, die andere Blogs vorstellen soll, hier noch einen Link zu Part 2 bei Terrorpüppi. Hier gibt es dann auch die Auflistung aller Blogvorstellungen. Schaut doch einfach mal rein! Wer weiß, was man dort noch alles entdecken kann.

More is yet to come,

M.

 

Erster Bloggeburtstag! Yeah!

Ich kann es noch gar nicht richtig fassen, heute vor einem Jahr ging mein erster Blogeintrag online. Ich glaube sogar die ersten drei … hehe. Manchmal fühlt sich das Bloggen wie ein Teil von mir an, manchmal bin ich gerade mit der Technik, aber auch mit dem Vernetzen noch blutiger Anfänger. Auf jeden Fall ist es Zeit, ein wenig Resümee zu ziehen.

In diesem einen Jahr habe ich insgesamt 56 Beiträge verfasst und veröffentlicht (ok, mit diesem sind das dann 57), dass macht gut einen Beitrag pro Woche. Na klar, gab es da immer wieder Phasen, in denen ich produktiver war oder halt weniger. Das mit dem Vorarbeiten klappt für mich nur bedingt, da viele Posts stimmungsbedingt sind und oftmals auch gebunden an aktuelle Themen oder Diskussionen.

Mein beliebtester Veröffentlichungstag ist der Montag – was nur verständlich ist, da ich lange Zeit diesen einen Tag fest eingeplant hatte zum Bloggen. Damals, als meine Wochenstruktur noch funktioniert hat. Jetzt geht hier ja sowieso alles drunter und drüber.

Insgesamt wurde meine Seite 1.383 Mal aufgerufen in den letzten 365 Tagen von insgesamt 642 Besuchern. Damit gehöre ich glaube ich immer noch zu den kleinen Blogs, aber ich freue mich riesig über jeden einzelnen Klick, jeden, der hierher gefunden hat und meine Texte und meine Gedanken gelesen hat. ❤ Ich mag mich auch gar nicht an anderen messen, ein wenig fürchte ich mich ja auch davor „Groß“ zu werden. Denn mit mehr Reichweite steigt die Chance auf negatives Feedback und auch Hetze.

Laut WordPress habe ich inzwischen 122 Follower, die meisten über Twitter. Auch das ist eine Zahl, die mir ganz gut schmeckt. Und ganz ehrlich: vor einem Jahr hätte ich nicht gedacht, dass mich überhaupt irgendwer liest. Natürlich weiß ich von Blogs, die in weniger als einem Jahr „erfolgreicher“ sind als ich. Aber das ist hier ja alles kein Konkurrenzkampf, mich soll das nicht stören. 😉

Nach wie vor spülen mir Blogparaden am meisten Besucher auf meine Seite, dementsprechend sind diese Beiträge auch diejenigen, die am meisten aufgerufen werden. Inzwischen schauen sich diese aber auch gerne den Rest hier an. Immer wieder lustig zu verfolgen über meine Statistiken. 😉

Das soll es auch schon gewesen sein mit Zahlen und Statistiken. Auch wenn es immer wieder ein Boost ist für mein Ego, wenn ich sehe, ob und wieviele meinen Blog lesen und welche Artikel und welche Tags am Beliebtesten sind usw… Im Endeffekt geht es darum, dass ich meine Gedanken loswerde. Auch darum, dass ich etwas zu sagen habe. Das Schönste dabei ist, dass ich tatsächlich auch gehört werde.

Dies alles begann als ein Experiment. Eines, das ich definitiv fortsetzen werde. Weiterhin anonym. Allerdings werde ich noch weiter an meiner Seite basteln. Es gibt vieles, dass ich noch gerne im Laufe der Zeit anpassen möchte. Zum Beispiel, dass meine Texte nicht vollständig auf der Startseite angezeigt werden. An meinem eigenen Header arbeite ich auch schon seit längerem. Auch meine „Über“-Rubrik möchte ich erweitern und anpassen. Bei vielen Dingen fehlt mir das entsprechende Know-How, weswegen alles noch beim Alten ist. (Wer sich mit WordPress Plugins auskennt, bitte melden! 😉 ) Bei manchen einfach nur der Antrieb.

Und im Endeffekt ist dies mein Hobby, mein Ausgleich, meine Oase. Ich habe keine Statistik-Ziele, bin nicht scharf auf Kooperationen oder möchte Geld erwirtschaften. Das hier ist für mich und all diejenigen, die mich gerne lesen.

Und jetzt: Prost!

Mit einem Mann wird alles wieder leichter…

Ich bin jetzt schon seit einiger Zeit Single und alleinerziehend. Freunde und Bekannte sehen, wie ich mich anstrengen muss, um meinen, nein unseren Alltag zu stämmen. Alle Verantwortung lastet auf mir, ich kann zudem nicht nein sagen und halse mir schnell noch mehr auf. Schon seit geraumer Zeit befinde ich mich am Rande der Überforderung, des Burn-outs.

Für manche ist die Lösung schnell gefunden: mir fehlt ein Mann an meiner Seite. Und ich bin fassungslos. Wie kann man bitte meine persönliche Situation so verallgemeinern, dass diese Aussage stimmt? Bzw meine psychischen Probleme und die Belastung durch die alleinige Verantwortung darauf reduzieren, dass ich ohne Partner bin?

Und in welcher Welt bitte reicht es aus, einfach nur einen Mann an seiner Seite zu haben und alles wird gut?

Deswegen habe ich einfach mal meine Gründe gesammelt, warum dass alles gar nicht so einfach ist mit einem neuen Partner bzw. warum es dadurch eben nicht leichter wird.

1. Die Gelegenheit

Also ganz ehrlich: mir fiel es noch nie leicht Männer kennen zu lernen. Und ein gutes Händchen hatte ich zudem auch selten bei der Wahl der Partner, aber das ist ein anderes Thema. Als Alleinerziehende fehlt mir in den meisten Fällen schon die Gelegenheit überhaupt einen passenden Kandidaten zu treffen. Oder aber ich bin gedanklich völlig woanders und laufe vormittags permanent an allen Traumtypen im Supermarkt vorbei. Wobei.. arbeiten die nicht um diese Uhrzeit?!

Auch nachmittags mit Kind an der Hand bin ich nicht die Top-Beute des männlichen Umfeldes. Vielleicht denken die ja, ich sei vergeben, denn schließlich benötigt es um schwanger zu werden ja auch einen Erzeuger. Oder sie haben einfach keinen Bock auf eine Beziehung mit einer Mutter.

Abendliche Aktivitäten fallen in der Regel flach bei mir. Da sitze ich schön brav zuhause, mache Abendbrot, schaue Sandmännchen, bringe mein Kind ins Bett. Und danach bleibe ich natürlich auch zuhause. Klar, ist ja sonst niemand da, der auf meine Kleine aufpasst. Zwar gibt es jetzt seit neuestem auch freie Abende für mich, doch die nutze ich dann eher für wirklich wichtige Dinge: lange ungestört duschen, Fernsehmarathon, endlos Konsole zocken oder nette Abende mit Freunden, die ich seit 3 Jahren sträflich vernachlässige.

2. Altlasten sind nicht gerade sexy

Ganz ehrlich, als Mutter ist man nicht gerade Traummaterial. Dabei rede ich auch überhaupt nicht von übrig gebliebenen Schwangerschaftspfunden, welkem Bauch oder anderen sichtbaren Spuren. Mir geht es einfach darum, dass ein Kind immer Einschränkungen mit sich bringt. Für die Eltern und bei Alleinerziehenden dann auch für den Partner. Vieles ist halt einfach nicht uneingeschränkt möglich. Weggehen, durchfeiern, ausschlafen, ja auch das Sexualleben sind betroffen. Manches auf lange Sicht so gut wie nicht möglich, oder wenn, dann nur mit genug Planung im Vorfeld. Als Kerl, der ich ja noch nicht mal verwandt bin mit dem kleinen Zwerg, fände ich das jetzt nicht unbedingt erstrebenswert.

Neben dem Kind gibt es ja auch noch oftmals den dazugehörigen Vater. Unsere Kleine hat Glück, ihr Papa ist gerne Teil ihres Lebens. Ich stehe in regelmäßigem Kontakt zu ihm, wir planen den Umgang, den er mit ihr hat. Natürlich halte ich ihn auch auf dem laufenden, was KiTa angeht oder so. Ein neuer Partner müsste sich damit abfinden, dass ich nach wie vor in Kontakt stehe mit meinem Ex. Wir zum Teil sogar noch die Feiertage zusammen planen. Nicht jedem fällt das leicht.

Auch bin ich mir nicht sicher, ob mein Ex denn so einfach damit klar kommen würde. Obwohl er es mir momentan zusichert, dass das kein Problem werden sollte, bin ich mir da nicht so sicher. Denn er hat schon leichte Ängste, dass ein neuer Mann versuchen könnte ihn als Vater zu ersetzen.

3. Am Anfang alles nur gaaaanz langsam

Sollte es tatsächlich einen akzeptablen Kandidaten geben, würde ich es trotzdem nicht überstürzen wollen. Zum einen möchte ich sicher sein, dass die Beziehung auch hält und der Herr es auch ernst mit mir meint. Bevor irgendwer meine Tochter kennen lernt, muss er schon einige Zeit bewiesen haben, dass das der Fall ist.

Das bedeutet natürlich auch, dass die gemeinsame Zeit recht knapp bemessen sein wird. Schließlich schläft mein Kind recht selten außerhäusig. Ob das wirklich jedermanns Sache ist? Auch später ist das mit der Zweisamkeit nicht ganz so einfach…

4. Das Kind muss ihn mögen

Tja, viel gibt es hierzu nicht zu schreiben. Die Kleine muss meinen Partner mögen. Ansonsten wird das auf Dauer nichts. Natürlich weiß ich, dass es gerne mal zu Eifersuchtsproblematiken kommt, aber vom Grundsatz her muss es eine gemeinsame Sypathiebasis geben.

5. Sein Interesse sollte mir gelten und nicht der Kleinen

Auch das sollte nicht vergessen werden: es gibt Männer, die sich nicht umsonst Mütter als Partnerin aussuchen. Die über die Mütter sich selbst einen ungehinderten Kontakt zu einem Kind ermöglichen und dann Gefühle und Vertrauen missbrauchen, um sich am Kind zu vergehen. Nicht jedem kinderlieben Mann sollte man das gleich unterstellen, aber ganz aus den Augen verlieren darf man das nicht. Meine Mutter hat damals zwei ihrer Beziehungen beendet, weil sie das Gefühl bekam, dass das Interesse an mir, ihrem Kind, nicht ganz so unschuldig war, wie gedacht.

6. Ich bin nicht wirklich einfach

Ja, auch das kommt mit dazu. Ich habe psychische Probleme und manche Fähigkeiten fehlen mir. So gerne ich es anders hätte, damit muss ich zur Zeit leben. Das lässt sich nicht per Knopfdruck abstellen und einiges wird mich ein Lebtag begleitet. Bisher hatte ich so gut wie nie das Glück, einen Partner zu haben, der das verstehen oder akzeptieren konnte.


Neben all den Gründen, warum es schwer ist, den Richtigen zu finden (oder überhaupt jemanden zu finden, der sich das freiwillig antut), gibt es auch einige, warum ich überhaupt nicht will:

– ich habe jetzt schon nicht genug Zeit für mich, das wird dann ja noch weniger

– ich schaffe es jetzt schon kaum, alles unter einen Hut zu bekommen. Meinen Haushalt, die Mutter-Kind-Zeit, Zeit mit Freunden, die Abstimmung mit Ex und meiner Mom, wer wann wie lange und überhaupt die Kleine hat, das Bloggen und der Sport. Will ich noch jemanden, den ich vereinbaren muss? (Achja, irgenwann wollte ich ja auch mal wieder arbeiten)

– Beziehungen sind nicht immer easy. Ich habe ein trotzdendes Kind zuhause, da habe ich Auseinandersetzung genug, da brauch ich nicht auch noch einen Kerl, der mit mir diskutieren will.

– ich habe Angst davor, meine Selbstständigkeit und auch Stärke zu verlieren, wenn ich einen Partner habe.

– was ist, wenn der sich in meine Erziehung einmischt?!


 

Natürlich heißt das nicht, dass ich nicht schon gerne mal abends Gesellschaft hätte oder ich nicht gerne eine starke Schulter zum Anlehnen hätte. Aber das ist es mir momentan einfach nicht wert. Den Aufwand zu betreiben, jemanden kennen zu lernen. Herauszufinden, ob das etwas Realistisches ist. Den Versuch zu unternehmen, ihn in mein Familienleben zu integrieren. Das Chaos zu riskieren, wenn es doch nicht klappen sollte.

Und ganz ehrlich, ein Heilsversprechen ist so ein Partner wirklich nicht. Er kann eventuell ein Teil meiner alltäglichen Belastungen mittrage. Er kann genauso gut dazu beitragen, diese zu vermehren. Aber er wird bestimmt nicht ALLES gut machen. Mir all meine Sorgen nehmen, meine psychischen Probleme verschwinden lassen und meine Vergangenheit ändern. Das ganz sicher nicht.

More is yet to come,

M.