Was muss ich mir eigentlich alles von meinem Ex gefallen lassen, nur weil er Vater unseres Kindes ist?

Der Titel steht ja eigentlich für sich selbst. Gerne hätte ich ihn kürzer und prägnanter formuliert, aber es will mir einfach nicht gelingen ohne Schimpfwörter zu benutzen. Zumindest dürfte man als Leser gewarnt sein, was so in etwa kommen könnte.

Momentan habe ich einen richtigen Hals auf meinen Ex, bin dabei aber auch wütend auf mich selber, weil ich das ja alles so mit mir machen lassen. Wäre dieser Mann nicht auch gleichzeitig der Papa meiner kleinen Maus, ich hätte ihn auf allen möglichen Kanälen geblockt und ihn versucht nie wieder zu sehen. Das geht ja aber leider nicht, ich habe ja auch meiner Kleinen gegenüber eine Verpflichtung.

Dies im Kopf habe ich mir seit langem so einiges von meinem Ex gefallen lassen. Absprachen funktionieren nur so halbherzig. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sind nicht so sein Ding. Natürlich freut er sich, wenn ICH es bin, er selbst ist da nicht ganz so genau. Überhaupt lässt er sich sehr gerne bitten, mir seine Zeitpläne mitzuteilen, wann er es denn eventuell einrichten könnte seine Tochter zu betreuen. So mit den wechselnden Arbeitszeiten kann man ja auch überhaupt nicht planen. Ich gab mich lange damit zufrieden, dass er es immerhin regelmäßig einrichten konnte unsere Kleine 2 mal wöchentlich zu sehen bzw zu nehmen. Wir hatten es sogar auf sporadische Übernachtungen ausgebaut!

Allerdings kostete mich dieses Kunststück auch ordentlich Kraft. Denn der Herr möchte eigentlich nicht gefragt werden, wann er arbeitet. Also fragte ich nur, wann er sie denn nehmen könne. Damit er mir bloß keine Auskunft über seine privaten Pläne geben braucht (bitte genervtes Augenrollen einfügen). Auch überhaupt kann er es ja gar nicht ab, schon am Wochenende gefragt zu werden, wie es denn die kommende Woche betreuungstechnisch aussieht. Da hätte man ja im Vorfeld auf den Dienstplan schauen müssen. Es ging sogar so weit, dass ich ihm sowohl freitags als auch samstags Erinnerungen (!!!) schickte, damit er auch dran denkt nachzuschauen. Das war während meiner Zeit in der Tagesklinik, wo ich wirklich genau planen musste, damit das Abholen der Kleinen garantiert war, wenn ich nicht konnte.

Es war auch überhaupt nicht verwunderlich, dass genau in dieser für mich sehr aufreibenden Zeit die Zusagen von ihm nicht eingehalten werden konnten. Statt wie besprochen 2 mal wöchentlich plus 1 mal Übernachten am Wochenende schaffte er es auf 1 mal sehen die Woche – nicht zwingend an einem Wochentag, da hätte er mich ja zu sehr entlasten können.

Komischerweise geht er aber davon aus, dass ich (und auch meine Familie!) immer parat stehen, wenn etwas bei ihm nicht läuft. Da soll ich mal mit seiner Hausverwaltung telefonieren, weil er nicht so gut deutsch sprechen kann. Ich soll ihn beraten, ob er lieber umziehen soll oder nicht. Bei Bewerbungen soll ihm geholfen werden, Kontakte zu Firmen sollen wir ihm herstellen. Und wehe ich lese eine Whatsapp Nachricht nicht von ihm binnen 30 Minuten. Dann wird aber durchgerufen! Warum ich denn nicht auf mein Handy schaue! Aber anstatt mir zu sagen, worum es geht, soll ich die Nachricht lesen.

Leider missverstehen wir uns sehr gerne, wenn unsere Kommunikation nur als Textnachrichten besteht. Für ihn kein Grund auch nur fünf Minuten in ein Telefonat zu investieren. Auch diese – so selten sie denn sind – sind wahrlich keine Freude. Kaum ein Wort der Begrüßung, kein freundliches Wort. Der Ton ist meist genervt und verärgert. Wehe ich frage mal nach, weil ich mehr Informationen haben möchte, da werde ich dann gleich als dumm und begriffsstutzig betitelt. Wenn er alles gesagt hat, legt er auf. Ohne Verabschiedung. Nicht selten schneidet er mir dabei das Wort ab.

Aber was tut man nicht alles zum Wohlergehen seiner Tochter??

Ich bin langsam an einem Punkt angekommen, wo ich nicht mehr kann. Dieser Mann stellt in einer Tour nur Forderungen, setzt alles als selbstverständlich hin, was ich bzw. wir für ihn tun. All das, was er für uns tut, ist hart erkämpft und erbettelt. Wenn er denn tatsächlich etwas tut.

Inzwischen hat er eine Ganztagsstelle. Er war es vorher nicht gewohnt, es schlaucht ihn schon sehr. Und oh Wunder, als ungelernte Kraft hat er nicht wirklich viel mehr als mit dem Midi-Job. Auch pendelt er täglich fast 2 Stunden hin und zurück. Wöchentlich wechselnder Schichtdienst. Ja, der arme Mann ist echt geschafft. Aber anstatt, dass er jetzt mal verlässlich mit sich planen lässt, meldet er sich fast gar nicht mehr von selbst. Denn ich habe aufgehört ihm hinterher zu telefonieren oder zu texten. Also fällt ihm dann meist erst am Donnerstag auf, dass er sein Kinde eventuell mal sehen sollte. Tja, und manchmal sind wir dann für Freitag schon verplant. Oder für Sonntag. Ich setze ihn auch nicht mehr in Kenntnis, was ich wann mit ihr geplant habe. Denn ganz ehrlich: wenn er mir bis vor kurzem noch nicht einmal Auskunft geben wollte, ob er denn an diesem Tag arbeitet, warum sollte ich dann die Hosen runterlassen? Er merkt es sich doch eh nicht.

Scheinbar scheint es ihn nicht zu stören, dass er unsere Tochter seltener sieht als zuvor. Manchmal nur anderhalb Stunden die Woche. Sie scheint es auch nicht zu stören. Immer häufiger sagt sie mir, dass sie ihn nicht sehen will oder zumindest nicht zu ihm nach Hause gehen will. Der schaut immer so gruselige Filme (Yoruba-Filme, scheinbar brüllen sich Nigerianer fast ausschließlich an und schaut es auch immer wahnsinnig laut) und sie bekommt davon Ohrenschmerzen.

Jetzt hat er aber den Vogel abgeschossen. Er wünscht sich sehr, dass unsere Tochter seine Eltern kennenlernt. Ihre anderen Großeltern. Das funktioniert nur auf zwei Arten: er fährt mit ihr hin oder seine Eltern kommen hierher. Natürlich ist das nicht gerade günstig umzusetzen. Dass ich ihn mit ihr nach Afrika lasse, ist für mich undenkbar. Allein schon der Krankheiten wegen, die dort vorherrschen, gegen die auch nicht alle geimpft werden kann (Malaria z.B). Aber auch, weil sie nicht einfach mal mit Papa, den sie rund 6 Stunden die Woche sieht für 3 Wochen in ein fremdes Land fahren kann, wo alles anders aussieht, riecht und sich anhört! Von vereinzelten Terroranschlägen mal abgesehen (Nigeria -> Boko Haram!!!!).

Also die Eltern hierher. Am Besten sofort. Im Winter. Ist klar. Nur hat er das Geld nicht. Also sollen wir (meine Familie und ich) ihm was zuschießen. Also als Geschenk, nicht als Darlehen. By the way, er ist auch nicht gerade ein Held, wenn es um Geld zurück zahlen geht… Aber zurück zum Thema. Er hat sogar Glück, wir sind willens. Eher der kleinen Maus zuliebe als ihm – und aus einer vagen Sympathie seiner Eltern gegenüber. Nur leider haben wir das Geld nicht sofort parat. Gerade so vor Weihnachten hat man ja anderes im Sinn mit seinem Geld. Und zum Jahresanfang ist es auch gut, wenn man noch ein wenig in der Hinterhand hat. Zudem gibt es auch andere Gründe, die ich hier nicht unbedingt aufzählen möchte, die es uns jetzt unmöglich machen, einen Teil Großteil der Flugkosten zu übernehmen.

Aber natürlich ist ihm das nicht genug. Erst nachdem er weiß, dass wir ihm was geben, informiert er sich erst, was für Bedingungen erfüllt werden müssen, damit die überhaupt einreisen dürfen. Und das ausgerechnet noch in Fachdeutsch! Also mault er rum. Wir sollen zusehen, dass wir das Geld schnell zusammen bekämen, die berechtigten Gründe, weswegen es länger dauert, interessieren ihn nicht. Und überhaupt, dass wäre alles zu kompliziert, eigentlich wäre es doch viel besser, er fährt mit der Kleinen hin. Wäre ja auch günstiger. Aber wenn wir das Geld nicht zusammmen bekommen, dann macht er mir Stress.

WTF!!!

Ganz ehrlich, wieviel gequirlte Scheiße hat der denn in seinem Hirn?? Anstatt dankbar zu sein, dass wir ihn dabei unterstützen wollen, OBWOHL er mich nur zu gerne hängen lässt, beschwert er sich. Auch scheint er keinerlei Respekt zu besitzen. Weder vor mir noch vor meinen Eltern. Wie sonst könnte er auf die Idee kommen, dass er sich allen familiären Verpflichtungen entzieht, es aber für selbstverständlich erachtet, dass meine Familie ihn unterstützt. Mein Vater hat ihn seit über 2 Jahren nicht mehr persönlich zu Gesicht bekommen. Aber wurde immer mal wieder um Geld gebeten. Also stellvertretend von mir versteht sich. Warum sollte der Ex auch respektvoll mit mir umgehen, schließlich kümmere ich mich nur um seine Tochter, während er sein Ding macht. Wenn ich Entlastung brauche, kann ich mich ja gefälligst an meine Mutter oder meine Freunde wenden. Überhaupt, wie kann man nur psychisch belastet sein. Kann ja nicht so schwer sein, ein Kind zu versorgen, wenn man nicht nebenbei arbeitet. Da kann ich doch noch nebenher für ihn den behördlichen Kram übernehmen und zusätzlich als Blitzableiter dienen, weil er ja so gestresst ist, weil er ja arbeiten muss und sich um sein Wohlergehen kümmert.

Ich kann einfach nicht mehr!

Nicht zum ersten Mal geht mir durch den Kopf, dass ich ihn einfach zu gerne blocken würde über das Handy. Meine Ruhe haben. Nicht überlegen wollen, was er denn diesmal wolle. Oder wofür ich diesmal als Sündenbock oder Blitzableiter herhalten soll. So sollte man mit niemandem umgehen! Erst recht nicht mit der Mutter (Familie) seines Kindes, die fast die ausschließliche Sorgearbeit (emotional, zeitlich wie finanziell) übernehmen!

Ganz ehrlich, ich habe keine Lust mehr darauf zu warten, dass er in der richtigen Stimmung ist, damit ich mal mit ihm reden kann. Er muss endlich was ändern und ein Einsehen haben. Ansonsten kann er sich unseren Kontakt sonst wohin stecken und die Terminabsprache für die Besuchzeiten läuft über das Jugendamt. Und zwar außerhalb meiner Wohnung, denn dort nimmt er sich ja auch alles, was er gerade braucht. Toilettenpapier und Wasser werden gerne mitgenommen (heimlich!), beim Essen wird sich gerne selbst bedient. Auch an meinem Laptop geht er ganz selbstverständlich ohne zu fragen.

Für mich ist das alles nicht mehr tragbar und neben meinem Wohlergehen muss ich auch an unsere Tochter denken. Was soll sie denn lernen, wie man als Frau mit sich umzugehen hat? Als Fußabtreter für Andere? DAS will ich für sie nicht.

Von daher steht mir jetzt eine sehr fiese Auseinandersetzung bevor. Ich rechne mit verbalen Aussetzern und Drohungen seinerseits. Und ich hoffe, dass ich selbst stark genug bin, dass dann auch auszuhalten und nicht weiterzutragen an unsere Tochter.

More is yet to come,

M.

Mein Aufenthalt in der Tagesklinik – meine Eindrücke

Nachdem ich im ersten Teil bereits über die allgemeinen Abläufe in der Tagesklinik geschrieben habe, werde ich hier nun darüber berichten, wie das Ganze auf mich gewirkt hat, wie es mir bekommen ist und was sich daraus für mich für Konsequenzen ergeben haben.

Der erste Tag

Als es endlich soweit war, war ich extrem nervös und aufgeregt. Nicht nur, dass wir früher aufstehen mussten und meine Kleine zum ersten Mal in den Frühdienst gehen sollte in der Kita, nein, ich wusste noch gar nicht, was mich erwarten sollte. Abgehetzt und mit versagendem Deo war ich fünf Minuten früher da, als man mir aufgeschrieben hatte. Im Gemeinschaftsraum saßen Patienten und frühstückten. Die Anmeldung war verlassen, ebenso wie das Dienstzimmer. Nach fünfzehn Minuten kam dann tatsächlich jemand. Mir klopfte das Herz bis in den Hals. Nach einem kleinen, recht schnellen Rundgang wurde ich an eine Mitpatientin verwiesen und erst einmal frühstücken geschickt – was ich nicht konnte wegen der Aufregung.

Diese legte sich und ich fing langsam an, die ersten Eindrücke zu sammeln. Was gar nicht so einfach war, da ich total erkältet war und sowieso nur alles wie unter Wasser wahrnahm. Anfangs war alles sehr befremdlich. Da es eine transkulturelle Einrichtung war, waren ein Großteil der Patienten nicht deutsch. An sich ist das für mich kein Problem. Allerdings war ich neben einem anderen Patienten die einzige Deutsche, der Rest saß schön in Grüppchen zusammen und unterhielten sich in ihrer Muttersprache. Irgendwie fühlte ich mich verloren. Den eigentlichen Tagesablauf bekam ich gar nicht so richtig mit. Neben dem Aufnahmegespräch hatte ich noch eines mit meiner zugeteilten Psychologin und auch gleich eines mit dem Sozialdienst. Am Ende des Tages war ich bedient. Das Abholen der Kleinen hatte ich gottseidank anderweitig organisiert.

Nach dem etwas schwierigen Einstand wurde ich recht schnell mit einbezogen. Ein Mitpatient „erbarmte“ sich meiner und nahm mich unter seine Fittiche. Er kümmerte sich um mein leibliches Wohl („Iss!“ „Iss noch etwas!“) und stellte mich den anderen vor. Über den Lauf meines Aufenthalts alberten wir viel miteinander herum. Obwohl er vom Alter her mein Vater hätte sein können, nannte er mich immer Schatz und scherzte, dass er schon sparen würde auf unsere Hochzeit. Nicht, dass er nicht verheiratet gewesen wäre. 😉

In der ersten vollen Woche musste ich noch zur medizinischen Untersuchung. Also neurologischer Status, EKG und Blutabnahme. Auch kamen neue Patienten. Und endlich senkte sich der Altersdurchschnitt ein wenig. Die erste, die in meinem Alter war, schnappte ich mir, auch weil sie ebenso verloren schien wie ich. Schnell stellten wir fest, dass wir ähnliche Interessen haben. Nach kürzester Zeit nannte sie mich Mama, irgendwie kann man manche Verhaltensweisen wohl nicht ablegen. 😉 Auch jetzt nach der Zeit in der Tagesklinik halten wir den Kontakt und beraten uns gegenseitig.

Auch unter den anderen Patienten habe ich liebe Menschen getroffen. Mit einigen halte ich Kontakt über Facebook, mit anderen habe ich Telefonnummern ausgetauscht. Auf der sozialen Seite war es tatsächlich ein totaler Gewinn.

Was ich für mich entdeckt habe
Bildrechte mamamitmacken / Von mir geflochtener Korb
Bildrechte mamamitmacken / Von mir geflochtener Korb

Das therapeutische Angebot war wirklich sehr vielfältig. Mit am Besten gefallen haben mir die handwerklichen Betätigungen, also das offene Werken, allgemein auch Ergotherapie. Zu Anfang habe ich einen kleinen Korb geflochten aus Peddigrohr. Dies inspirierte mich zu einem größeren Projekt – ein Puppenbett. Dazu musste ich erst eine entsprechende Platte zuschneiden, die Löcher bohren, die Platte bekleben, um dann letztendlich endlich flechten zu können. Einfach eine tolle Beschäftigung, sie erinnerte mich sehr an das Haareflechten bei meiner Tochter. Und auch das Puppenbett kam super an. Die gefertigten Sachen konnte ich dann natürlich auch behalten gegen einen kleinen Obulus (für das verwendete Material).

Darüber hinaus war die Entspannung ein super Sache für mich. Solange diese angeleitet wird und ich eine Stimme habe, auf die ich mich konzentrieren kann, klappt es super. Normalerweise purzeln die Gedanken in meinem Kopf nur so übereinander, ich springe von Gedankenstrang zu Gedankenstrang. Bei der Entspannung nehme ich nur meinen Atem war oder meine Beine oder die Arme. Eben das, worauf meine Aufmerksamkeit gelenkt wird. Tatsächlich beruhigt sich mein Atem, die einzelnen Körperteile werden auch warm. Am Schluss ist meine Körperwahrnehmung derart geschärft, dass ich meinen Herzschlag fühle, zusätzlich meinen Puls am Hals und in den Handgelenken. Anfangs hatte ich es als Panik gedeutet, aber es war nur die intensive Wahrnehmung.

Auch das Yoga war eine sehr schöne Erfahrung. Den Körper spüren, nur soweit gehen, wie man selbst es kann. Dazu die schon bekannten Atemübungen und auch die langsamen Bewegungen. Eine sehr gute Methode um meine innere Anspannung herunter zu fahren.

Die psychologischen Gruppen- und Einzelgespräche waren auch sehr gut. Von vorneherein stand für mich schon fest, dass ich im Anschluss wieder in die Analyse möchte, die Empfehlungen der Psychologin geht auch dorthin. Gruppengespräche werde ich mir aber nicht mehr suchen. Die Gefahr, dass ich mich zu sehr auf Andere konzentriere und meine eigenen Probleme darüber vergesse, ist mir einfach zu groß.

Unabhängig davon, habe ich noch etwas Anderes für mich entdeckt: eine bestimmte Zeichentechnik, bei der man sich in einen meditationsähnlichen Zustand versetzen kann. Ich werde noch mal darüber seperat schreiben. In den Pausen zwischen den einzelnen Angeboten habe ich mich darin geübt und einige Mitpatienten damit angesteckt. Witzigerweise hat die eine Ergotherapeutin das mit aufgegriffen und nach meiner Entlassung in der Gestaltungsgruppe angewandt. Meine Erbe! 😀

Und die Kleine?

Ja, mit meiner kleinen Maus war das so eine Sache. Die ersten zwei Wochen waren der Horror. Der neue Rhythmus, das häufige Abgeholtwerden von anderen, all das passte ihr gar nicht. Sie war nur am kreischen, panken, trotzen. An manchen Tagen war mir nur zum Heulen zumute, das schlechte Gewissen schlug voll zu. Ich zweifelt an meiner Entscheidung, fragte mich, ob ich zu viel von ihr verlangen würde.

Und dann, schlagartig, wurde es besser. Sie ging ohne viel Gegenwehr zum Kindergarten, „schmiss mich raus“, wenn ich sie abgab. Vorher gab es nur Geklammer und Geweine. Auch fing sie wieder an zu singen, auf dem Weg hin, auf dem Weg zurück, Zuhause – einfach Überall. Die Wutanfälle wurden weniger, sie fing wieder an auf mich zu hören.

Dazu beigetragen hat bestimmt auch, dass ich sie mit ins offene Café mitgenommen habe. Vorher hatte ich ihr schon gesagt, dass ich in die Klinik gehe, damit es mir besser geht, ich nicht immer so traurig und müde und wütend bin. Mit einem klaren Bild, WO ich bin, wurden ihre Ängste weniger. Sie konnte mir sagen, dass sie Angst davor hatte, dass ich nicht wieder komme abends. Und sie nahm alle für sich ein. Ließ sich mit Kuchen und Gebäck vollstopfen, spielte mit den Ärzten und Schwestern und Therapeuten. Natürlich auch mit den Patienten. Mit der Aussicht auf ein Puppenbett war das Thema für sie geritzt.

Bildrechte mamamitmacken/ Puppenkorb in Arbeit, die Bestechung für die kleine Maus ;-)
Bildrechte mamamitmacken/ Puppenkorb in Arbeit, die Bestechung für die kleine Maus 😉

Insgesamt 3 Mal war sie dort. Sie hat es geliebt zu Besuch zu kommen, drehte jedesmal auf und bezog alle mit ein. Sie genoss es im Mittelpunkt zu sein. Wenn wir ab und zu in der Nähe sind, erkennt sie den Weg dorthin und möchte alle dort besuchen gehen. Einfach herzig. ❤

WAs Bleibt

Während meines Aufenthalts habe ich so einige Entschlüsse für mich getroffen. Den Sport werde ich weiter machen, da er mir gut tut. Allerdings werde ich den ein oder anderen Yoga-Kurs dazwischen setzen, einfach um mal aufzutanken. Allgemein habe ich meine kreative Ader wieder entdeckt. Neben einem ganz besonderen Fotoalbum für die Kleine (seperater Bericht folgt noch) widme ich generell wieder dem Zeichnen. Es bringt mich einfach wunderbar runter und hat viel von #Me-Time.

Zum Stressabbau habe ich mir einen Igelball gekauft. Der ist ein sogenannter Skill, um akute Anspannungszustände zu lösen. Allgemein achte ich mehr auf eine Stress-Entspannung-Balance.

Darüber hinaus habe ich mit Hilfe des Sozialdiensts weitere Hilfen beantragt, über die im Moment noch entschieden werden.

Es war wirklich das Beste, mich in die Tagesklinik einweisen zu lassen. Keine Ahnung, was ich aus alleinigem Antriebt hätte schaffen oder verbessern können. Mir hätten definitiv die Informationen zu Hilfen und dergleichen gefehlt, um weiter meinen Weg gehen zu können. Gerade für mich als Alleinerziehende war die ambulante Psychiatrie einfach nur perfekt. Natürlich war es stressig. Kita-Tagesklinik-Kita (oder Einkaufen, Kind in Empfang nehmen). Aber das war es wert. Letztendlich waren es sechs Wochen, die man irgendwie rumbekommen hat. Zum Ende hin merkte ich, dass es mir langsam zu viel wurde, zu viel Geräusche, zu viel Trubel, zu wenig Zeit für mich oder meine Tochter. Ohne Tagesklinik jedoch würde es mir nicht so gut gehen und ich wüsste nicht so recht wie es jetzt weitergehen sollte.

More is yet to come,

M.

Mit einem Mann wird alles wieder leichter…

Ich bin jetzt schon seit einiger Zeit Single und alleinerziehend. Freunde und Bekannte sehen, wie ich mich anstrengen muss, um meinen, nein unseren Alltag zu stämmen. Alle Verantwortung lastet auf mir, ich kann zudem nicht nein sagen und halse mir schnell noch mehr auf. Schon seit geraumer Zeit befinde ich mich am Rande der Überforderung, des Burn-outs.

Für manche ist die Lösung schnell gefunden: mir fehlt ein Mann an meiner Seite. Und ich bin fassungslos. Wie kann man bitte meine persönliche Situation so verallgemeinern, dass diese Aussage stimmt? Bzw meine psychischen Probleme und die Belastung durch die alleinige Verantwortung darauf reduzieren, dass ich ohne Partner bin?

Und in welcher Welt bitte reicht es aus, einfach nur einen Mann an seiner Seite zu haben und alles wird gut?

Deswegen habe ich einfach mal meine Gründe gesammelt, warum dass alles gar nicht so einfach ist mit einem neuen Partner bzw. warum es dadurch eben nicht leichter wird.

1. Die Gelegenheit

Also ganz ehrlich: mir fiel es noch nie leicht Männer kennen zu lernen. Und ein gutes Händchen hatte ich zudem auch selten bei der Wahl der Partner, aber das ist ein anderes Thema. Als Alleinerziehende fehlt mir in den meisten Fällen schon die Gelegenheit überhaupt einen passenden Kandidaten zu treffen. Oder aber ich bin gedanklich völlig woanders und laufe vormittags permanent an allen Traumtypen im Supermarkt vorbei. Wobei.. arbeiten die nicht um diese Uhrzeit?!

Auch nachmittags mit Kind an der Hand bin ich nicht die Top-Beute des männlichen Umfeldes. Vielleicht denken die ja, ich sei vergeben, denn schließlich benötigt es um schwanger zu werden ja auch einen Erzeuger. Oder sie haben einfach keinen Bock auf eine Beziehung mit einer Mutter.

Abendliche Aktivitäten fallen in der Regel flach bei mir. Da sitze ich schön brav zuhause, mache Abendbrot, schaue Sandmännchen, bringe mein Kind ins Bett. Und danach bleibe ich natürlich auch zuhause. Klar, ist ja sonst niemand da, der auf meine Kleine aufpasst. Zwar gibt es jetzt seit neuestem auch freie Abende für mich, doch die nutze ich dann eher für wirklich wichtige Dinge: lange ungestört duschen, Fernsehmarathon, endlos Konsole zocken oder nette Abende mit Freunden, die ich seit 3 Jahren sträflich vernachlässige.

2. Altlasten sind nicht gerade sexy

Ganz ehrlich, als Mutter ist man nicht gerade Traummaterial. Dabei rede ich auch überhaupt nicht von übrig gebliebenen Schwangerschaftspfunden, welkem Bauch oder anderen sichtbaren Spuren. Mir geht es einfach darum, dass ein Kind immer Einschränkungen mit sich bringt. Für die Eltern und bei Alleinerziehenden dann auch für den Partner. Vieles ist halt einfach nicht uneingeschränkt möglich. Weggehen, durchfeiern, ausschlafen, ja auch das Sexualleben sind betroffen. Manches auf lange Sicht so gut wie nicht möglich, oder wenn, dann nur mit genug Planung im Vorfeld. Als Kerl, der ich ja noch nicht mal verwandt bin mit dem kleinen Zwerg, fände ich das jetzt nicht unbedingt erstrebenswert.

Neben dem Kind gibt es ja auch noch oftmals den dazugehörigen Vater. Unsere Kleine hat Glück, ihr Papa ist gerne Teil ihres Lebens. Ich stehe in regelmäßigem Kontakt zu ihm, wir planen den Umgang, den er mit ihr hat. Natürlich halte ich ihn auch auf dem laufenden, was KiTa angeht oder so. Ein neuer Partner müsste sich damit abfinden, dass ich nach wie vor in Kontakt stehe mit meinem Ex. Wir zum Teil sogar noch die Feiertage zusammen planen. Nicht jedem fällt das leicht.

Auch bin ich mir nicht sicher, ob mein Ex denn so einfach damit klar kommen würde. Obwohl er es mir momentan zusichert, dass das kein Problem werden sollte, bin ich mir da nicht so sicher. Denn er hat schon leichte Ängste, dass ein neuer Mann versuchen könnte ihn als Vater zu ersetzen.

3. Am Anfang alles nur gaaaanz langsam

Sollte es tatsächlich einen akzeptablen Kandidaten geben, würde ich es trotzdem nicht überstürzen wollen. Zum einen möchte ich sicher sein, dass die Beziehung auch hält und der Herr es auch ernst mit mir meint. Bevor irgendwer meine Tochter kennen lernt, muss er schon einige Zeit bewiesen haben, dass das der Fall ist.

Das bedeutet natürlich auch, dass die gemeinsame Zeit recht knapp bemessen sein wird. Schließlich schläft mein Kind recht selten außerhäusig. Ob das wirklich jedermanns Sache ist? Auch später ist das mit der Zweisamkeit nicht ganz so einfach…

4. Das Kind muss ihn mögen

Tja, viel gibt es hierzu nicht zu schreiben. Die Kleine muss meinen Partner mögen. Ansonsten wird das auf Dauer nichts. Natürlich weiß ich, dass es gerne mal zu Eifersuchtsproblematiken kommt, aber vom Grundsatz her muss es eine gemeinsame Sypathiebasis geben.

5. Sein Interesse sollte mir gelten und nicht der Kleinen

Auch das sollte nicht vergessen werden: es gibt Männer, die sich nicht umsonst Mütter als Partnerin aussuchen. Die über die Mütter sich selbst einen ungehinderten Kontakt zu einem Kind ermöglichen und dann Gefühle und Vertrauen missbrauchen, um sich am Kind zu vergehen. Nicht jedem kinderlieben Mann sollte man das gleich unterstellen, aber ganz aus den Augen verlieren darf man das nicht. Meine Mutter hat damals zwei ihrer Beziehungen beendet, weil sie das Gefühl bekam, dass das Interesse an mir, ihrem Kind, nicht ganz so unschuldig war, wie gedacht.

6. Ich bin nicht wirklich einfach

Ja, auch das kommt mit dazu. Ich habe psychische Probleme und manche Fähigkeiten fehlen mir. So gerne ich es anders hätte, damit muss ich zur Zeit leben. Das lässt sich nicht per Knopfdruck abstellen und einiges wird mich ein Lebtag begleitet. Bisher hatte ich so gut wie nie das Glück, einen Partner zu haben, der das verstehen oder akzeptieren konnte.


Neben all den Gründen, warum es schwer ist, den Richtigen zu finden (oder überhaupt jemanden zu finden, der sich das freiwillig antut), gibt es auch einige, warum ich überhaupt nicht will:

– ich habe jetzt schon nicht genug Zeit für mich, das wird dann ja noch weniger

– ich schaffe es jetzt schon kaum, alles unter einen Hut zu bekommen. Meinen Haushalt, die Mutter-Kind-Zeit, Zeit mit Freunden, die Abstimmung mit Ex und meiner Mom, wer wann wie lange und überhaupt die Kleine hat, das Bloggen und der Sport. Will ich noch jemanden, den ich vereinbaren muss? (Achja, irgenwann wollte ich ja auch mal wieder arbeiten)

– Beziehungen sind nicht immer easy. Ich habe ein trotzdendes Kind zuhause, da habe ich Auseinandersetzung genug, da brauch ich nicht auch noch einen Kerl, der mit mir diskutieren will.

– ich habe Angst davor, meine Selbstständigkeit und auch Stärke zu verlieren, wenn ich einen Partner habe.

– was ist, wenn der sich in meine Erziehung einmischt?!


 

Natürlich heißt das nicht, dass ich nicht schon gerne mal abends Gesellschaft hätte oder ich nicht gerne eine starke Schulter zum Anlehnen hätte. Aber das ist es mir momentan einfach nicht wert. Den Aufwand zu betreiben, jemanden kennen zu lernen. Herauszufinden, ob das etwas Realistisches ist. Den Versuch zu unternehmen, ihn in mein Familienleben zu integrieren. Das Chaos zu riskieren, wenn es doch nicht klappen sollte.

Und ganz ehrlich, ein Heilsversprechen ist so ein Partner wirklich nicht. Er kann eventuell ein Teil meiner alltäglichen Belastungen mittrage. Er kann genauso gut dazu beitragen, diese zu vermehren. Aber er wird bestimmt nicht ALLES gut machen. Mir all meine Sorgen nehmen, meine psychischen Probleme verschwinden lassen und meine Vergangenheit ändern. Das ganz sicher nicht.

More is yet to come,

M.

Ausnahmezustand

Wer regelmäßig hier liest, weiß, dass ich normalerweise immer zum Wochenanfang einen Beitrag veröffentliche. Zumindest hatte ich mir das mal so vorgenommen. Im Notfall auch einmal erst Mittwoch oder Donnerstag. Diesmal ist es Sonntag – also fast schon wieder Montag… ^^ Der Grund meiner Verspätung ist krankheitsbedingter Ausnahmezustand. Und das seit über einer Woche.

Doch nun von Anfang an. Seit einiger Zeit hatte die kleine Maus Erkältungssymptome. Ab und an Husten und dazu eine Dauerschniefnase. Aber alles im Bereich des Erträglichen, Töchterchen hatte weder Fieber noch Temperatur und war dazu munter und fit – alles kein Problem. Zwischenzeitlich hatte ich sie mal nicht in die Krippe geschickt, weil sie ein wenig Temperatur hatte. Nach einem Tag fieberfrei konnte sie aber wieder gehen. Vorletzten Donnerstag fiel mir dann auf, dass in ihrer Gruppe außer ihr nur noch vier andere Kinder da waren. Rest war krank.

Und promt am nächsten Tag hatte sie dann auch Temperatur. Aber nur knapp über 38 Grad, aus meiner Sicht nicht so problematisch, da ihre Grundtemperatur bei rund 37,6 liegt. Sie war aber sehr anhänglich, abgeschlagen und ohne rechten Appetit. Da alles recht harmlos schien, ersparte ich mir einen Besuch beim Kinderarzt. Fiebermedikamente hatte ich zuhauf daheim, ebenso Nasentropfen und Hustensaft.

Samstagfrüh um 6 Uhr war dann Alarm bei mir. Weswegen ich wach wurde weiß ich ehrlich gesagt nicht, vielleicht fühlte ich das glühende Kind neben mir (übrigens ein Grund, warum wir noch das Familienbett praktizieren). Die kleine Maus maulte rum, verlangte im Halbschlaf nach nem Zäpfchen. Nachdem ich gemessen hatte, bekam sie es auch. Sie hatte 40,2. Meine Nacht war damit vorbei. Das restliche Wochenende gestaltete sich fiebertechnisch ähnlich. Mit Medikamenten bekam ich sie zwischenzeitlich auch mal knapp unter 39. Die meiste Zeit blieb sie drüber. Fieberhöchststand hatten wir dann Samstagabend mit 40,8.

Da ich dieses Hochfiebern schon von ihr kannte, achtete ich darauf, ob die Medis wirklich anschlagen. Ansonsten hätte ich auch den Notruf geholt. Aber sie war klar und kam auch immer schnell von ihren Fieberspitzen runter. Denn ich durfte schon erfahren, dass man gerade im Krankenhaus mit unter 41 Grad noch nicht mal als richtiger Notfall angesehen wird. Und der Kinderarzt mich und meine mit 40,9 fiebernde Tochter knapp 2 Stunden hat warten lassen. Trotz telefonischer Voranmeldung und der Zusage uns vorzuziehen.

Das ganze Wochenende saß ich mit meinem Kind auf dem Sofa (wahlweise auch Bett) und hielt sie, betüddelte sie, verarztete sie. 24 Stunden permanenter Körperkontakt. Sonntag dann die Erlösung, meine Mutter holte die Kleine ab. Ich packte unsere Sachen und quartierte uns bei meiner Mutter ein. Denn: am Montag hatte ich ein extrem wichtiges Vorstellungsgespräch. Eigentlich sollte die kleine Maus alleine bei der Oma übernachten. Aber mein hochfieberndes Kind wollte ich nicht komplett meiner Mutter überantworten.

Also Business-Outfit und Unterlagen eingepackt, dazu natürlich Kinderzeug und Übernachtungskram. Bettfertig machen sollte eigentlich die Oma, aber das Kind machte nen riesigen Aufstand. Aber ich musste mich doch noch vorbereiten! Mit viel TamTam schlief die Kleine endlich. Später legte ich mich dazu. Nachts natürlich wieder hoch dank des Fiebers. Und um 5 wackelte die Kleine zur Oma ins Bett.

Bin dann Montag doch noch gut losgekommen, obwohl mein Töchterchen extrem geklammert hat. Es brach mir fast das Mutterherz, doch bei dem Vorstellungsgespräch konnte ich mich dann doch davon frei machen.

Die restliche Woche verbrachte ich dann auch bei meiner Mutter. Das Fieber der Kleinen wurde langsam besser. Tagsüber nur noch knapp über 38, nachts nicht mehr über 40. Sie schlief viel, brauchte ansonsten fast ununterbrochen Körperkontakt. Gegessen hat sie sehr wenig. Laut Kinderarzt hat sie die Grippe bzw einen grippalen Infekt (es wurde kein spezifischer Test zur Feststellung gemacht, von daher unklar). Mittwoch und Donnerstag hatte ich dann noch zwei andere unverschiebbare Termine, an denen meine Mutter noch einmal nach der Kleinen geschaut hat.

Und seit Freitag ist das liebe Kind auch endlich komplett fieberfrei. Lebensgeister sind zurück und die Trotzanfälle sind auch wieder da. Nur der Appetit lässt zu wünschen übrig. Hat jetzt gut ein Kilo runter, was bei ihr aber nicht ganz so arg ist, da sie ja über Reserven verfügt.

Meine Mom und ich sind jetzt allerdings fertig… Auch wenn wir uns die „Kinderkrankenpflege“ geteilt haben, hatte keiner von uns je richtig Zeit zum Durchpusten. Wer kein Kind hatte, hat den Haushalt besorgt, eingekauft, gekocht. Dementsprechend wurde von meiner Seite aus auch nicht gebloggt. Dabei will so einiges geschrieben werden. Nicht nur zwei Beiträge zu Blogparaden, auch mehrere Themen in eigener Sache. Aber das muss jetzt halt warten.

Im Endeffekt bin ich froh, dass meine Mutter für mich da war. Alleinerziehend ist kein Zucker schlecken, erst recht nicht, wenn man mit wirklich krankem Kind zuhause hockt. Denn die Welt bleibt nicht stehen, man produziert Abfall, Wäsche, dreckiges Geschirr. Dafür kocht sich weder das Essen von allein noch füllt sich die Vorratskammer selbstständig.

Bleibt für mich nur zu hoffen, dass sich meine kleine Maus jetzt komplett erholt und ich dann wieder ein wenig mehr Zeit und Ruhe habe.

More is yet to come,

M.